Unser Programm

Mi. 5. März 201420:00

Wege ins Leben
Norbert Gstrein: „Eine Ahnung vom Anfang“

Auf dem Bahnhof einer abgelegenen Provinzstadt wird eine Bombe gefunden, daneben ein Zettel mit den Worten „Kehret um!“. Nicht einmal die Polizei nimmt die Sache ernst, aber ein Lehrer des Ortes glaubt auf einem Fahndungsfoto seinen Lieblingsschüler Daniel zu erkennen. Daniel, mit dem ihn seit ihrem gemeinsamen Sommer in seinem Haus am Fluss eine Freundschaft verbindet, der sich jedoch nach einer Israelreise immer stärker in religiöse und politische Phantastereien verrennt. Damit setzt die Selbstbefragung des Lehrers ein, der nach Jahren in Istanbul nirgendwo mehr heimisch wird. Liegt die Antwort in jenem Sommer am Fluss, als alles noch möglich schien und sie redend und lesend ganze Tage außerhalb der Zeit verbrachten? Atmosphärisch dicht erzählt Norbert Gstrein von den großen Entscheidungen am Anfang eines Lebens und dem bleibenden Fluchtpunkt der Kindheit. Die Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Sabine Doering stellt Norbert Gstrein vor und spricht mit ihm über mögliche Wege ins Leben und die Rolle, die Literatur dabei spielen kann.

Norbert Gstrein, geboren 1961 in Mils (Tirol), studierte Mathematik in Innsbruck und besuchte sprachphilosophische Seminare. 1988 promovierte er mit der Arbeit „Zur Logik der Fragen“ und veröffentlichte seine erste Erzählung. Gstrein erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis, den Uwe-Johnson-Preis sowie den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Heute lebt er in Hamburg.

Eintritt: € 8.00/erm. € 6.00

Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441-235 30 14

Veranstalter: Literaturbüro Oldenburg

Do. 6. März 201420:00

Newcomer Session

Mit dieser Reihe möchte die Jazzmusiker-Initiative Oldenburg jungen und junggebliebenen Menschen jeden Alters die Möglichkeit bieten, sich auf einer Bühne auszuprobieren. Perfektion wird ausdrücklich nicht erwartet. Darauf sollte sich auch das Publikum einstellen.

Die Session wird eröffnet von Niklas Stolz – Sax, Jakob Drefs – Piano, Carsten Heinecke – Bass und Matthes Steenken – Schlagzeug.

Anschließend sind alle Instrumentalisten und Sänger/Sängerinnen eingeladen, mit der Band zu jammen oder im Ensemble einen eigenen Beitrag auf die Bühne zu bringen.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Fr. 7. März 201420:00

Double Hammond Explosion

Wolfgang RoggenkampMan nehme zwei Hammond Orgeln, vier Leslies, Gitarre und Drums, gespielt von vier der besten Musiker, die die norddeutsche Jazzszene zur Zeit zu bieten hat: das Ergebnis ist eine wahre Explosion der Höreindrücke! Ekstatische Solopassagen ergänzen sich mit den 16-Fuß-Subbässen der Orgeln, getragen vom treibenden Beat des Schlagzeugs und den komplexen Harmonien der Gitarre. Mainstream, Soul-Jazz, Funk, Swing? Keine Schublade ist zu klein, um nicht von den begeisterten erfahrenen Musikern geöffnet und zu neuem Kontext zusammengesetzt zu werden.

Der Pianist und Hammond-Spieler Joe Dinkelbach erfüllt sich mit diesem Projekt einem von ihm und dem Organisten Wolfgang Roggenkamp lange gehegten Wunsch, einmal gemeinsam auf der Bühne zu stehen und ordentlich “ abzurocken“! Unterstützt werden die beiden von dem Bremerhavener Gitarristen und Sänger Jörg Seidel und dem Schlagzeuger Christian Schoenefeldt.

Let’s break the circuits!

Weitere Infos: www.joedinkelbach.de | www.wolfgangroggenkamp.com

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

Sa. 8. März 201420:00

Doppeltes Doppel

Florian Poser & Peter FingerPeter Finger und Florian Poser

Nach großen Erfolgen in den frühen 80er Jahren und einer 15-jährigen Pause ist das Duo Peter Finger & Florian Poser zurück. Die Kombination von Gitarre und Vibraphon ist selten und äußerst reizvoll. Was zwei Virtuosen ihres Instruments aus diesem Zusammenspiel hervorzaubern können, zeigen Peter Finger und Florian Poser auf beeindruckende Weise.
Die so unterschiedlichen Klänge ihrer Instrumente verschmelzen in einem Feuerwerk aus rhythmischen und melodiösen Elementen zu selten gehörten Klangbildern, mit denen das Duo schon in den 80er Jahren durch zahlreiche Platteneinspielungen und internationale Tourneen sein Publikum faszinierte.

Thomas Siffling & Claus Boesser-FerrariThomas Siffling und Claus Boesser-Ferrari

Der „Mannheimer Morgen“ schwärmt von einer „abenteuerlichen Seefahrt im Ozean unerhörter Klänge“. Den beiden Musikern gelingt es, ihre doch scheinbar so unterschiedlichen musikalischen Welten auf eine spannende Weise zusammenzuführen, so dass beide Seiten davon profitieren: Hier der mit Pop und Groove vertraute Trompeter, der es gerne rund und harmonisch mag, dort der Klangforscher, der immer wieder für das Schauspielhaus Zürich komponiert und auf seinem „Global Strings“-Festival regelmäßig die internationalen Stars der Improv-Szene präsentiert. Besonders stolz sind die beiden Musiker, dass die erstaunliche Klangfülle ihrer CD „Dialogix“ live reproduzierbar ist. Der Klang wurde im Studio nicht manipuliert, ist frei von Samples und Overdubs, was die Essenz dieser intensiven Begegnung zweier Musiker noch bestechender macht – und reichlich Appetit auf dieses Konzert-Highlight.

Eintritt: € 15.00/erm. € 12.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.

So. 9. März 201420:00

Jens Kommnick – Deutschlands bester Celtic Gitarrist

Jens KommnickJens Kommnick ist Multiinstrumentalist, Arrangeur, Komponist, Produzent sowie freier Fachautor, spielt seit 35 Jahren akustische Gitarre und wurde 2012 als erster und einziger Deutscher in Irland für sein Gitarrenspiel gleich zweimal mit dem Titel „All Ireland Champion“ ausgezeichnet, d.h. sowohl als Solist als auch als Begleiter. Er gilt damit auch international als führender Vertreter des Celtic Fingerstyle, der es zudem versteht, auch andere Einflüsse aus Klassik, Jazz und Rock in seine filigrane Gitarrenklänge einfließen zu lassen. Sein Solo-Album „Siúnta“ wurde weltweit mit überragenden Kritiken bedacht, und Radiostationen im In- und Ausland spielen seine Musik. Seine Zusammenarbeit mit Reinhard Mey machte ihn zusätzlich populär und sein bei der EMI erschienendes Soloalbum „Kommnick spielt Mey“ erhielt glänzende Rezensionen.

Seine Instrumente (Gitarre, Bouzouki, Whistles, Bodhran u.a.) erlernte er zunächst autodidaktisch. Zeitgleich mit seiner wachsenden Faszination für die keltische Musik studierte er klassische Gitarre und Kirchenorgel in Köln und lernte zudem Musiker/innen aus der lokalen Jazz-Szene kennen, wodurch er mit weiteren musikalischen Einflüssen in Berührung kam, die seinen Stil prägten. Es ergaben sich die verschiedensten Live- und Studioprojekte, z.B. mit Gruppen wie Iontach, Limerick Junction, Liederjan und Lá Lugh sowie mit Persönlichkeiten wie Liam O’Flynn, Gerry O’Connor, Brendan Power, Allan Taylor, Tom McConville, Helmut Debus, Siobhán Kennedy, Brian McNamara, Brendan McGlinchey, Mick O’Brien, John McSherry, Dónal O’Connor, Peter Kerlin, Frank Bode oder Reinhard Mey.

Jens Kommnick dürfte aufgrund der Mitwirkung an mittlerweile über 50 CD-Produktionen unterschiedlichsten akustischen Stils (Irish Traditional & Contemporary, Klassik, Singer-Songwriter, Musik für Kinder) landesweit der wohl meistgefragteste Studiomusiker dieser Szene sein. Außerdem arbeitet er als Gitarren-, Bouzouki- und Whistle-Dozent auf zahlreichen Workshops in der ganzen Republik und im europäischen Ausland.

Meinungen und Pressestimmen:

„Jens Kommnick gehört zu der Spitze der internationalen Liga von Celtic Fingerstyle-Gitarristen.“ (Ian Melrose)

„Virtuoser Celtic Fingerstyle trifft launigen Barock und flaniert durch genial angelegte Klanggärten.“ (Akustik Gitarre)

„Es gibt nur wenige Musiker, deren vielschichtige Musik von so reicher Beständigkeit geprägt ist wie die des Akustikgitarristen und Multiinstrumentalisten Jens Kommnick.“ (Siobhán Long, Irish Times)

„Jens Kommnick ist bei all seiner Bescheidenheit einer der interessantesten und kreativsten deutschen Musiker, die sich mit der Kultur der keltischen Länder beschäftigen – wenn nicht gar der interessanteste von allen.“ (Fachmagazin „Folker“)

„Jens‘ Spiel und seine Musik treffen mich mitten ins Herz und mitten in den Verstand.“ (Reinhard Mey)

Videos gibt es hier: http://www.jenskommnick.de/de/fotos-a-videos/videos.html

und selbstverständlich auf www.youtube.com

Weitere Infos: www.jenskommnick.de

Eintritt: VVK 18.00/erm. 13.00, AK 20.00/erm. 15.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441/691634 bzw. per Mail info@singersplayersclub.de

Veranstalter: Singers & Players Konzerte

Mi. 12. März 201420:00

Echoes of Swing

Echoes of SwingDer Swing ist nicht tot, er ist nicht einmal vergangen. Glücksmusik für wache Hörer: An der Musik von Avantgarde-Jazzern wie Lester Bowie oder Dave Douglas fasziniert neben der Modernität ihres Spiels immer auch ihr liebevoller Umgang mit der Jazzgeschichte. Das deutsch-englisch-amerikanische Quartett Echoes of Swing geht den umgekehrten Weg. Wie der Bandname verrät, bildet der Swing den Ausgangspunkt ihrer Musik; von dort aus lauschen die vier Musiker tief in den verwinkelten, manchmal überaus geheimnisvollen Resonanzraum hinein, den der Swing gebildet hat. Und wo seine akustischen Spuren derart fruchtbar ins Heute reichen wie hier, wäre es abwegig, von Museumsmusik oder abgeschlossenem Sammelgebiet zu reden.

Das schreibt die Presse:
„…Kaum zu glauben, aber diese Musik, raffiniert in den Arrangements, elegant, beiläufig und beseelt gespielt, hat das Zeug dazu, den Fan des Jazz von gestern genauso glücklich zu machen wie den des Jazz von morgen.“ Hamburger Abendblatt

„Jazz der Sonderklasse. Absolute Ausnahmeerscheinung.“ Süddeutsche Zeitung

Besetzung:
Colin T. Dawson – Trompete, Vocals
Chris Hopkins – Altsaxophon
Bernd Lhotzky – Piano
Oliver Mewes – Schlagzeug

Bei Act Music ist das neue Album „Blue Pepper“ erschienen. „…eine himmlisch schöne Platte… quicklebendig und voll wunderbarer, zeitloser Ideen.“
RONDO: Höchstwertung ***** (Meisterwerk)

Einritt: VVK € 15.00/erm. € 10.00, AK € 18.00/erm. € 13.00 – Karten bei Nordwest Ticket und alle NWZ-Vorverkaufsstellen, Reservierung: 0441-71970 oder online

Veranstalter: Jazzclub Alluvium

 

Do. 13. März 201420:00

Gilbert Paeffgen Trio

Die Musik des Gilbert Paeffgen Trios oszilliert zwischen weltmusikalischen Ansätzen bis hin zu zupackendem Interplay mit krummen Metren, beharrlichen Ostinati und traumwandlerische Bilder evozierenden Themen.

Der Schlagwerker Gilbert Paeffgen prägt hierbei als gleichzeitig sensibler und impulsiver “Primus Inter Pares“ den transparenten Bandsound des Trios nicht nur durch sein ausserordentlich feinnerviges und vielfarbiges Schlagzeugspiel sondern auch durch die hypnotischen Tonkaskaden, die er dem Hackbrett entlockt: unter seinen Händen wird das Appenzeller Hackbrett zu einem raumfüllenden Klanggenerator.

Mit Oli Kuster an Klavier und Harmonium sowie dem Bassisten Urban Lienert hat er zwei Musiker dabei, die mit Klarheit und Überblick für eine Befindlichkeit des Schwebens zwischen Trance und Traum sorgen.

Bestzung:
Oli Kuster – Piano/Harmonium
Urban Lienert – E-Bass/Kontrabass
Gilbert Paeffgen – Schlagzeug/Hackbrett

www.gilbertpaeffgen.com

Eintritt: € 15.00/erm. € 10.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 04481-920227 (AB).

Veranstalter: Jazzmusiker-Initiative Oldenburg e.V.