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Sa. 13. April 201320:00

Dziuks Küche / Support: Nicolas Sturm Duo

Deutsche Songs vom Feinsten! Danny Dziuk ist das Mastermind von Axel Prahls Inselorchester! Ein großartiger Songschreiber und hervorragender Pianist. Von dem Mann, der Stoppoks Keyboarder war und viele Songs für Stoppok geschrieben hat, darf man Songs a la Stoppok erwarten, aber nicht nur das. Rio Reiser spendiert ihm regelmäßig ein Schulterklopfen aus dem Jenseits. Danny Dziuk beherrscht den lakonischen Erzählstil von Element Of Crimes Sven Regener und ist dabei um vieles subtiler als dieser. Zusammen mit Hans Rohe an Gitarren und Tom Baumgarte am Bass ist Dziuks Küche ein musikalisches Kraftpaket erster Güte.

Der junge Nicolas Sturm bringt frischen deutschsprachigen Indie-Folk-Pop, mit so wunderbaren Zeilen wie „Zieh’ bitte die Schuhe aus, bevor du meine Herzkammer betrittst“. Der Panikpreis der Udo Lindenberg Stiftung sagt alles: Hier ist jemand ganz schwer im Kommen!

Dziuks KücheDziuks Küche/Danny Dziuk

Danny Dziuk, Songwriter, Pianist, Gitarrist und Arrangeur. Deutscher Musikautorenpreis, Deutscher Kleinkunstpreis, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Jahrespreis der Liederbestenliste, transVOCALE-Preis… er schrieb und schreibt Songs für Stoppok und Annett Louisan, Komponist von Tatort- und anderen Filmmusiken, musikalischer Leiter, Arrangeur und Pianist von Axel Prahls Inselorchester.

„Das war nicht der Hund“ http://www.youtube.com/watch?v=t-4UNakENKU
„Ode an Berlin“ http://www.youtube.com/watch?v=RHTZou89Wz8
„In der Zeit“ http://www.youtube.com/watch?v=QG2CObHGAS8

Danny Dziuk ist eine Ausnahme unter den deutschsprachigen Songschreibern und gehört ohne Zweifel zu den Besten seines Genres. 2010 gelang es Annett Louisan, Dziuk als Texter/Komponist zu gewinnen. Dabei herausgekommen sind 9 von 13 Texten/Chansons ihres im März 2011 erschienenen Albums „In meiner Mitte“, das von Null auf Platz 2 in die deutschen Charts einstieg. Auch für ihr nächstes Album hat die Zusammenarbeit begonnen. Und vielleicht könnte es ja interessant sein, einige dieser Lieder auch mal in den ursprünglichen Versionen zu hören. 2011 nahm sich Dziuk eine weitere partielle Auszeit, um das Debutalbum des Schauspielers Axel Prahl („Blick aufs Mehr“) zu produzieren (erschienen im Nov. 2011 bei Buschfunk), mit dem er 2012 auch ausgiebig als Support & musikalischer Leiter vor ausverkauften Häusern auf Tournee ist. Im Mai 2012 wurde Danny Dziuk mit dem Deutschen Musikautorenpreis in der Sparte Text/Pop ausgezeichnet.

Kurz-Geschichte: Das 1999 erschienene Debut seiner Band namens „Dziuks Küche“ („Vom Tisch“) empfahlen nicht nur Sven Regener oder Wolfgang Niedecken bei diversen öffentlichen Gelegenheiten. Es folgte 2002 das Album „Hauptsache Wind“ (für das der Dichter & Romancier Ralf Rothmann speziell einen Text beigesteuert hatte), das den Liederpreis des SWR erhielt. 2004 folgten dann der Deutsche Kleinkunstpreis (dabei ist das überhaupt keine Kleinkunst) sowie 2006 für das Album „Gebet & Revolver“ der Preis der deutschen Schallplattenkritik. Im Nov. 2008 legten Dziuk und seine Band ihr viertes Studioalbum namens „Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers“ vor (Buschfunk). Neu war u.a. die Vertonung der Gedichte zweier weiterer deutschsprachiger Autoren – nämlich Peter Hacks und Franz Dobler: „Ich wüsste nicht, wie man das besser machen könnte“, kommentierte letzterer das Ergebnis. Neu auch die Mitwirkung einiger Gäste auf dem Album, so u.a. Musiker aus dem Kreis der 17 Hippies, die Kleingeldprinzessin Dota Kehr, sowie die Popette Susanne Betancor. Nebenbei co-produzierte Danny Dziuk (bis 2011) etwa 20 Filmmusiken für den Regisseur Manfred Stelzer, u.a. einige für den Kölner oder Münsteraner „Tatort“. In weiteren Zusammenhängen bemerkte man ihn vielleicht auch durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Stefan Stoppok, dem er einige seiner besten Songs schrieb („Wetterprophet“, „Wenn Du weggehst“, „In 25 Jahren“), oder durch seine sporadischen Auftritte als Sidekick für Wiglaf Droste. Auch auf unzähligen Lesebühnen ist er gern gesehener Gast.

Presse- & sonstige Zitate:

„Dziuk ist ein deutscher Singer/Songwriter,ein Liedermacher amerikanischer Prägung, der das Idiom wie hier nur selten einer mit Sinn erfüllt. Einflüsse wie Randy Newman, Dylan und Robbie Robertson sind erkennbar, wohlverstanden und verarbeitet.“ (Rolling Stone)

„… so gut, das sämtlich Deutschrocker einpacken können. Seine herausragende Band „Dziuks Küche“ sind das Beste, was man derzeit hierzulande zu hören bekommt.“ (Der Tagesspiegel)

„…dabei sind seine Songs durchdrungen von hinreißend trockenem Humor, mit dem er sich gekonnt zwischen der romantischen Leidenschaft Rio Reisers und dem lakonischen Erzählstil Sven Regeners platziert.“ (Frankfurter Allgemeine)

„Mein Tipp: die aktuelle CD von Dziuks Küche. Endlich mal gute deutsche Songtexte! Ich schreibe ja bisweilen selbst und weiß, wie schwierig es ist, Texte für Lieder zu machen. Und die Texte von Danny Dziuk finde ich einfach super. Super geschrieben, pointiert und trotzdem mit einer gewissen Tiefe. Mit einer wunderbaren Musik, einer wunderbaren Instrumentalisierung und ganz großartigen Arrangements.“ (Schauspieler Axel Prahl im WDR 2009)

„Dziuk ist der beste deutschsprachige Songschreiber.“ (Annett Louisan 2011, in einer Kreuzberger Kneipe)

Weitere Infos: www.dziuks-kueche.de

Nicolas Sturm DuoNicolas Sturm Duo

Das sind Nicolas Sturm (Gesang, Gitarre) und „Das Klingen Ensemble“, Sturms Ein-Mann-Begleitband, bestehend aus dem Multiinstrumentalisten Jeremy Dhôme. Diese gewachsene Duo-Einheit sollte denn auch die Grundlage für Nicolas Sturms gleichnamiges Debütalbum bilden, das nun endlich vorliegt. Alle Songs wurden live zu zweit eingespielt und später mit weiteren Instrumenten „verstärkt“. Rau und ungestüm kommen die 12 Stücke daher und haben trotz ihrer weitgehend akustischen Umsetzung etwas rockig Kraftvolles an sich, dem man sich nur schwer entziehen kann. Die Kritiker sind einmal mehr begeistert. „Sturm dichtet und singt auf seinem Debüt so schön wie zurzeit höchstens Gisbert zu Knyphausen“, befindet der Rolling Stone, während Alles-Ist-Pop sich fragt, „wofür man stärker applaudieren soll, für die kunstvoll gearbeiteten kleinen musikalischen Schmuckkästchen oder die textlichen Kleinode, die sich in ihnen verbergen.“ Ja, es sind vor allem die Texte, die den Zuhörer in ihren Bann ziehen und ihm zugleich ziemliches Kopfzerbrechen bereiten. Die Referenzen reichen von amerikanischer Populärmusik über verbrannte Dichter der Weimarer Republik bis hin zum alten Testament. Dabei legen die Songs oftmals ein ziemlich hohes Tempo vor, so dass man wie der Kerouacsche Tramp immer in Bewegung bleiben muss, um den Anschluss nicht zu verlieren, um den Zug nicht zu verpassen.

Ein Ausrufezeichen setzte jetzt die Udo-Lindenberg-Stiftung, die Nicolas Sturm anlässlich des Hermann Hesse-Jubiläumsjahrs den Panik-Preis verlieh, eine Auszeichnung für Künstler, die sich mit ihren Texten jenseits des Mainstreams bewegen. Nachdem Nicolas Sturm dann auf Einladung des Goethe-Instituts ein Konzert in Sankt Petersburg spielen durfte, ließ es sich schließlich auch Harald Schmidt nicht nehmen, Nicolas Sturm und das Klingen Ensemble in seine Show einzuladen.

„Löcher“ http://www.youtube.com/watch?v=bIOOc959dgk
„Schiffbruch“ http://www.youtube.com/watch?v=3ONEiTGsH_g
„Löcher“ live in der Harald Schmidt Show http://www.youtube.com/watch?v=XFIrPz9PSX8

Weitere Infos: www.nicolassturm.de

Eintritt: € 19.00/erm. € 15.00. Bitte reservieren Sie Ihre Karten online oder telefonisch: 0441/691634 bzw. per Mail info@singersplayersclub.de. Direkter Verkauf der S&P Konzertkarten auch jeden Donnerstag 15 bis 18 Uhr im Theater Laboratorium, Kleine Str. 8.

Veranstalter: Singers & Players Konzerte